Ihre Preisregeln. Automatisch angewendet. Vollständig nachvollziehbar.

Das System kennt die gängigen Preisstrukturen der Fertigungsindustrie und lässt sich auf Ihre spezifischen Regeln konfigurieren. Jede Preisregel wird transparent auf jede Kalkulation angewendet — nachvollziehbar für Ihren Kalkulator.

Welche Preisregeln das System abbildet

Flächenbasierte Preisregeln

Preis pro m² Nettofläche — der Standard in der Oberflächenveredelung, Lackierung und Beschichtung. Die Nettofläche wird automatisch aus der Konstruktionsdatei berechnet: Bruttofläche abzüglich aller Bohrungen, Ausschnitte und Langbohrungen. Beispiel: 38,50 €/m² × 1,11 m² Nettofläche = 42,74 €.

Schnittlängenbasierte Preisregeln

Preis pro Meter Schnittlänge — der Standard beim Laser- und Wasserstrahlschneiden. Die Gesamtschnittlänge aller Konturen wird automatisch aus der DXF-Datei extrahiert. Beispiel: 0,85 €/m × 12,4 m = 10,54 €.

Volumenbasierte Preisregeln

Preis pro cm³ Volumen — relevant für Spritzguss, Gießerei und additive Fertigung. Das Bauteilvolumen wird direkt aus der 3D-Geometrie berechnet. Beispiel: 0,12 €/cm³ × 847 cm³ = 101,64 €.

Materialzuschläge

Prozentualer oder absoluter Aufschlag je nach Material. Edelstahl, Aluminium, Stahl, Messing, Titan — jede Materialkombination kann mit eigenem Faktor hinterlegt werden. Beispiel: Basispreis 42,74 € × 1,12 (Edelstahl) = 47,87 €.

Mengenrabatte

Staffelpreise ab definierten Stückzahlen, frei konfigurierbar und automatisch angewendet. Auch Mindestbestellmengen und Mindestpreise sind hinterlegbar. Beispiel: Ab 100 Stück −8 %, ab 500 Stück −15 %.

Sonderbehandlungen & Zuschläge

Zusatzleistungen wie Entgraten, Strahlen, Wärmebehandlung, Passivierung oder Verpackung können als Positionszuschläge (absolut oder prozentual) oder als Pauschalen hinterlegt werden. Beispiel: Entgraten +2,50 € je Position.

Einmalig konfiguriert, dauerhaft konsistent

Preislogiken werden in einer strukturierten Regelkonfiguration hinterlegt: Bedingung (z. B. Material = Edelstahl), Berechnungsformel (z. B. Nettofläche × 38,50 €/m²) und Zuschläge (z. B. +12 % Materialzuschlag). Die Konfiguration erfolgt einmalig durch PixelMechanics gemeinsam mit Ihrem Kalkulationsteam — danach werden Ihre Regeln auf jede Anfrage konsistent und fehlerfrei angewendet.

Was sind Preislogiken in der Fertigungskalkulation?
Preislogiken sind die Regeln, nach denen ein Fertigungsunternehmen Preise berechnet. Typische Beispiele: Preis pro m² Nettofläche für Oberflächenveredelung, Preis pro Schnittlänge für Laserschneiden, Preis pro Volumen für Spritzguss. Diese Regeln sind in jedem Unternehmen anders — und oft nur im Kopf erfahrener Kalkulatoren gespeichert.
Was ist der Unterschied zwischen Preislogiken und einem Preisbuch?
Ein Preisbuch enthält feste Listenpreise für definierte Produkte. Preislogiken sind dagegen Berechnungsregeln, die auf variablen Eingabewerten (Fläche, Volumen, Material, Menge) basieren. In der Fertigungsindustrie gibt es selten identische Bauteile — deshalb sind Preislogiken wichtiger als Preisbücher.
Können Preislogiken auf Geometriedaten aus CAD-Dateien angewendet werden?
Ja. Das System extrahiert Geometriewerte (Fläche, Volumen, Schnittlänge) automatisch aus Konstruktionsdateien (STEP, DXF) und wendet Ihre hinterlegten Preisregeln direkt darauf an. Das Ergebnis ist eine vollständig automatische, aber nachvollziehbare Kalkulation.
Was ist CPQ und wie unterscheidet es sich von Preislogiken?
CPQ steht für Configure, Price, Quote — eine Software-Kategorie für die automatisierte Angebotserstellung. Klassische CPQ-Systeme sind auf standardisierte Produktkonfigurationen ausgelegt. Preislogiken für die Fertigungsindustrie gehen weiter: Sie basieren auf geometrischen Messwerten aus Konstruktionsdateien, nicht auf vordefinierten Produktoptionen.
Wie werden Preislogiken im System hinterlegt?
Preislogiken werden in einer strukturierten Regelkonfiguration hinterlegt: Bedingung (z. B. Material = Edelstahl), Berechnungsformel (z. B. Nettofläche × 38,50 €/m²), Zuschläge (z. B. +12 % Materialzuschlag). Die Konfiguration erfolgt einmalig durch PixelMechanics gemeinsam mit Ihrem Kalkulationsteam.

Ihre Preisregeln im System abbilden

Wir nehmen Ihre typischen Kalkulationsfälle und zeigen Ihnen, wie Ihre Preislogiken im System hinterlegt und automatisch angewendet werden.

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