Spritzguss kalkulieren: Werkzeuge, Kavitäten, Kapazitäten — automatisch.
Im Spritzguss entscheiden Werkzeugkosten, Kavitätenzahl und Maschinenkapazität über die Wirtschaftlichkeit. PM QuoteFlow berechnet alle drei automatisch.
Spritzguss-Kalkulation: Drei Entscheidungen, bevor der erste Preis steht.
Im Spritzguss entscheiden drei eng verzahnte Größen über die Wirtschaftlichkeit eines Auftrags — und alle drei müssen feststehen, bevor ein belastbarer Preis genannt werden kann:
- Wie viele Kavitäten (Nester)? Mehr Nester senken die Stückkosten, erhöhen aber die Werkzeugkosten und erfordern größere Maschinen.
- Welche Maschinenklasse? Die benötigte Schließkraft ergibt sich aus projizierter Fläche und Spritzdruck und bestimmt den Maschinenstundensatz.
- Wie lang ist die Zykluszeit? Wandstärke, Material und Kühlung bestimmen die Taktzeit — und damit die Maschinenkosten pro Teil.
Diese Zusammenhänge manuell für jede Anfrage durchzurechnen, kostet erfahrene Kalkulatoren viel Zeit. PM QuoteFlow ermittelt alle drei Größen automatisch aus der Konstruktionsdatei.
Was PM QuoteFlow für Spritzguss automatisch berechnet
- Werkzeugkosten (Formenbau): geschätzt aus Bauteilgröße, Kavitätenzahl und Komplexität der Geometrie.
- Kavitätenzahl-Szenarien: Vergleich verschiedener Nesterzahlen mit Auswirkung auf Werkzeug- und Stückkosten.
- Maschinenzuordnung über Schließkraft: aus projizierter Fläche und Material wird die passende Maschinenklasse abgeleitet.
- Zykluszeit-Abschätzung: aus Wandstärke, Volumen und Material.
- Material- und Angusskosten: Schussgewicht inklusive Anguss, Materialpreis pro Kilogramm.
- Rüst-, Prüf- und Nebenkosten: als konfigurierbare Zuschläge pro Auftrag und Stückzahl.
Kavitätenzahl-Szenarien im direkten Vergleich
Die wirtschaftlich richtige Kavitätenzahl hängt von der Stückzahl ab: Ein 1-fach-Werkzeug ist günstig in der Anschaffung, aber teuer pro Teil; ein 8-fach-Werkzeug kehrt dieses Verhältnis um. PM QuoteFlow stellt mehrere Szenarien gegenüber und zeigt, ab welcher Stückzahl sich das größere Werkzeug rechnet — so wird die Angebotsentscheidung nachvollziehbar und belegbar.
- Wie ermittelt PM QuoteFlow die benötigte Schließkraft?
- Aus der projizierten Fläche des Bauteils und dem materialabhängigen Spritzdruck wird die erforderliche Schließkraft berechnet und daraus die passende Maschinenklasse mit ihrem Stundensatz abgeleitet.
- Werden Mehrkomponenten-Werkzeuge (2K/3K) unterstützt?
- Ja. Die geometriebasierten Spritzguss-Kalkulationen berücksichtigen Mehrkomponenten-Werkzeuge inklusive zusätzlicher Schließeinheiten und der Wechselzeit zwischen den Komponenten.
- Welche Dateiformate werden für Spritzgussteile ausgewertet?
- 3D-Konstruktionsdateien im STEP- und IGES-Format für Volumen, projizierte Fläche und Wandstärke; ergänzend PDF-Zeichnungen für Toleranzen und Anforderungen.
- Kann ich eigene Werkzeug- und Maschinenstundensätze hinterlegen?
- Ja. Werkzeugkostenmodelle, Maschinenklassen mit Stundensätzen und Materialpreise werden einmalig konfiguriert und dann auf jede Anfrage automatisch angewendet.
- Wie genau ist die automatische Werkzeugkostenschätzung?
- Die Schätzung dient als belastbare Grundlage für das Angebot und ist vollständig nachvollziehbar. Jeder Rechenschritt ist sichtbar und kann von Ihren Kalkulatoren angepasst werden.
Wie viele Spritzguss-Anfragen kalkuliert Ihr Team pro Woche?
Wir zeigen Ihnen an Ihren typischen Bauteilen, wie PM QuoteFlow Werkzeugkosten, Kavitätenzahl und Maschinenklasse automatisch ableitet.
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